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FPÖ: Kauf von CO2-Zertifikaten ist teure Alibi-Lösung ohne Nachhaltigkeit (25.08.2008)

Wien - "Der im Zuge des JI/CDM-Programms zur Klimarettung
ausgerufene Handel mit CO2-Zertifikaten ist ein gigantischer Geldumverteilungsmarkt, der aber alle vordergründig angestrebten Effekte schuldig bleibt", erklärt FPÖ-Umweltsprecher Norbert Hofer.


Norbert Hofer, FPÖ  Bild: Wikipedia/guentherbilles"Die Umverteilung von Verschmutzungsrechten geht massiv zu Lasten der Volkswirtschaften der Industrienationen, während Schwellenländer wie China oder Indien und namentlich die USA schrankenlos CO2 ausstoßen."

Es sei längst nicht mehr das Kardinalthema, ob denn der Mensch überhaupt für die fortschreitende Erderwärmung verantwortlich und damit in der Lage sei, diese aufzuhalten, mahnt Hofer. "Es geht nur noch um das Dogma des >Klimaschutzes<, den sich weltweit einzig die EU auf ihr Sternenbanner heftet. Während aber die EU ihre Emissionen bereits maßgeblich reduziert hat, stieg der CO2-Ausstoß in China binnen weniger Jahre um 3.000 Millionen Tonnen."

Die künftige österreichische Bundesregierung ist deshalb dringend gefordert, ein Erneuerbare Energien Gesetz nach deutschem Vorbild zu schaffen, moniert Hofer. "Die wesentlichen Parameter sind die künftige Versorgungssicherheit in Österreich, die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Bereich der Umwelttechnologie, die Sicherung des Wirtschaftsstandortes und die Erreichung der freiwillig eingegangenen Klimaschutzziele.

Das alles ist in und für Österreich zu erreichen", betont Hofer, der abschließend festhält: "Der CO2-Zertifikatehandel entpuppt sich allerdings als Schritt in eine völlige falsche Richtung. Ein Schritt, der den österreichischen Steuerzahler bislang über 400 Millionen Euro kostet. Zusätzlich fallen 1,5 Milliarden an Strafzahlungen an, für die Nichterreichung der von Martin Bartenstein im Zuge des Kyoto-Protokolls festgelegten Einsparungsziele."


Quelle: FPÖ


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