Die Europäische Kommission erhebt in einer Online-Konsultation die Meinung europäischer BürgerInnen und Stakeholder zum Thema Auswirkungen der Entwaldung auf Klimawandel und Verlust an biologischer Vielfalt. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung der europäischen Rahmenbedingungen für eine internationale Waldpolitik ein.
Europäische BürgerInnen und Stakeholder können sich bis 22. August 2008 an einer Online-Konsultation der Europäischen Kommission (EK) zu den Auswirkungen der Entwaldung auf Klimawandel und Verlust an biologischer Vielfalt beteiligen.
Seit Jahrhunderten werden Wälder großräumig abgeholzt, um die Fläche landwirtschaftlich oder als Weideland zu nutzen. Besonders bedroht ist der tropische Regenwald, dessen Fläche schneller schrumpft als vergleichbare Waldflächen. In den Eckpunkten der UN-Klimakonferenz in Bali im Dezember 2007 hat man sich auf "positive Anreize“ gegen die zunehmende Abholzung von Wäldern verständigt.
Ziel der Klimakonferenzen ist mittlerweile, ein Nachfolgeregime für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll zu entwickeln. Die Verhandlungsphase für den Kyoto-Nachfolge-Vertrag beträgt zwei Jahre und soll Ende 2009 in Kopenhagen zur Unterzeichnung führen.
Das Ziel der Konsultation ist es, öffentliche Ansichten über kritische Sachverhalte und Fragen zu erfassen, die auf Abholzung in Entwicklungsländern Bezug nehmen. Die Ergebnisse dieser öffentlichen Online-Konsultation werden im Anschluss an die Befragung zur Verfügung gestellt und fließen in die Entwicklung eines Kyoto-Nachfolge-Abkommen ein.
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