Berlin - Die in der 2°-Klima-Initiative vereinten deutschen Unternehmer begrüßen, dass die Klima-Beschlüsse des G8-Gipfels in Japan nochmals weiter gehen als die Richtung weisende Klima-Erklärung der G8-Staaten von Heiligendamm im Jahre 2007.
Mit der einvernehmlichen Gipfel-Erklärung zur Reduktion der globalen Treibhausgas-Emissionen um mindestens 50 Prozent bis zum Jahr 2050 haben die G8-Staaten eine entscheidende Grundlage für die weiteren internationalen Klima-Verhandlungen gelegt.
Zur Erreichung der auf dem G8-Gipfel von Japan vereinbarten Reduktionsziele müssen spätestens mit den Verhandlungen eines neuen internationalen Klima-Akommens im Jahr 2009 in Kopenhagen verbindliche, marktwirtschaftliche und faire Regeln für einen internationalen Handel von Verschmutzungsrechten vereinbart werden. Die Mitglieder der Initiative "2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz" begrüßen auch, dass künftig ein größeres Augenmerk auf "Energieeffizienz und neue Technologien" gelegt wird. Damit erkennen die G8-Staaten die Bedeutung der Innovationskraft der Wirtschaft beim Klimaschutz an und unterstreichen die Chancen, die Klimaschutz der Wirtschaft bietet.
Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group: "Auf der Basis der vereinbarten Reduktionsziele muss die Staatengemeinschaft nun spätestens im Jahr 2009 in Kopenhagen ein verbindliches Klimaabkommen mit konkreten marktwirtschaftlichen Maßnahmen zur Minderung der Treibhausgas-Emissionen vereinbaren."
"2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz" ist eine Initiative deutscher Vorstandsvorsitzender, Geschäftsführer und Familienunternehmer. Die Initiative wurde im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm im Jahr 2007 mit dem Ziel gegründet, die Politik bei ihren Bemühungen zur Etablierung marktwirtschaftlicher Rahmenbedingungen für den Klimaschutz zu unterstützen und die Lösungskompetenz deutscher Unternehmer für den Klimaschutz zu aktivieren. Benannt ist die 2°-Initiative nach ihrem wichtigsten Ziel: Die globale Erderwärmung auf durchschnittlich 2° C zu beschränken.
Mitglieder der Initiative "2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz" sind:
Dr. Michael Otto, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Otto Group;
Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender Conergy AG;
Prof. Dr. Hubert Burda, Vorstandsvorsitzender Hubert Burda Media Holding GmbH & Co KG;
Dr. Joachim Faber, Vorstandsmitglied der Allianz S.E.;
Dr. Uwe Franke, Vorstandsvorsitzender Deutsche BP AG;
Tuomo Hatakka, Vorsitzender des Vorstandes Vattenfall Europe AG;
Dr. Jürgen Heraeus, Aufsichtsratsvorsitzender Heraeus Holding GmbH;
Dirk U. Hindrichs, Geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter Schüco International KG;
Lars Hinrichs, Vorstandsvorsitzender XING AG;
Dr. Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn AG;
René Obermann, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG;
Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender EnBW Energie Baden-Württemberg AG.
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