Calgary, Kanada Mit einer Investition in Höhe von 4 Milliarden CAD hat die Provinzregierung von Alberta (Kanada) im Rahmen des Aktionsplans gegen den Klimawandel einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht und kann nun auf diese Weise zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen.
Die Provinz stellte Fördermittel in Höhe von 2 Milliarden CAD für CO2-Abscheidungs- und Speicherungsprojekte (Carbon Capture and Storage, CCS) bereit und legte zudem einen zweiten Fonds über ebenfalls 2 Milliarden CAD auf, mit dem der energiesparende öffentliche Personennahverkehr gefördert werden soll.
"Wir nehmen beide Seiten des Emissionsproblems in Angriff", erklärte Premierminister Ed Stelmach. "Wir reduzieren einerseits die Auswirkungen von Industrieemissionen durch CO2-Abscheidungs- und Speicherungsprojekte, investieren gleichzeitig aber auch in den öffentlichen Personennahverkehr, um für weniger schädliche Autoabgase zu sorgen."
Laut Stelmach würde seine Regierung im Rahmen der Klimawandelstrategie Vorhaben tatsächlich realisieren und Gesetze erlassen, während in anderen Gegenden auf Worte bisher keine Taten folgten. "Wir werden auch weiterhin unsere führende Rolle im Bereich Klimaschutz unter Beweis stellen. Gleichzeitig werden wir auch in Zukunft als wichtiger Lieferant von nachhaltig und umweltfreundlich produzierten Energieressourcen in Erscheinung treten." Mit den Fondsmitteln soll der Bau von Albertas ersten gross angelegten CCS-Projekten gefördert werden, um Emissionen in Anlagen wie beispielsweise Kohlekraftwerken, Anlagen zur Ölsandförderung und Veredelung zu reduzieren.
Mit den über den 2-Milliarden-CAD-Fonds geförderten CCS-Projekten soll der jährliche Schadstoffausstoss um fünf Millionen Tonnen reduziert werden. Diese Senkung entspricht dem Wert, der erreicht würde, wenn eine Million Fahrzeuge weniger in Betrieb wären, was einem Drittel aller in Alberta registrierten Fahrzeuge entspricht.
Zusätzlich werden durch Investitionen in Höhe von 2 Milliarden CAD in den öffentlichen Personennahverkehr ein Gegenwert von weiteren Tausend Autos weniger auf Albertas Strassen und Autobahnen verkehren. Das Green Transit Incentives Program (Green TRIP) wird die Nutzung von lokalem, regionalem und öffentlichem Fernverkehr fördern. Das Programm unterstützt neue öffentliche Verkehrsalternativen in der gesamten Provinz, die die Zahl der Fahrzeuge auf den Strassen Albertas erheblich reduzieren und die Treibhausgas-Emissionen verringern werden.
Albertas Aktionsplan gegen den Klimawandel, im Rahmen dessen prognostizierte Treibhausgas-Emissionen bis 2050 halbiert werden, basiert auf drei wesentlichen Bereichen: CO2-Abscheidung und -Speicherung, Energieeinsparungen und -effizienz sowie ökologische Energieproduktion. Weitere Informationen zu dieser Pressemitteilung finden Sie unter: http://www.alberta.ca
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