„Was wissen die Deutschen über Kyoto, Öko-Steuer und Emissionshandel?“ – das fragte TNS Emnid im Auftrag der deutschen BP, um den Kenntnisstand zu Themen rund um den Klimawandel unter die Lupe zu nehmen.
Bereits vor zwei Jahren hat das Unternehmen anlässlich der Einführung des europäischen Emissionshandels diese Befragung erstmalig durchgeführt. Nachdem damals die Ergebnisse ernüchternd und der Wissenstand „stark verbesserungswürdig“ waren, hat sich die Situation heute immerhin leicht verbessert.
Lutz von Meyerinck, Direktor für Umweltschutz bei der BP, bewertet die Erkenntnisse der Studie positiv: „Begriffe wie ‚Kyoto’, ‚Emissionen’ oder ‚CO2’ sind mittlerweile viel mehr in den Köpfen der Menschen – nicht zuletzt, weil sie täglich in den Zeitungen, im Funk oder Fernsehen präsent sind. Allerdings gilt nach wie vor: Der Stand des Wissens ist immer noch oberflächlich.“
Unter den bereits vor zwei Jahren abgefragten Begriffen ist die Öko-Steuer mit über 80 % nach wie vor derjenige mit dem größten Bekanntheitsgrad; „Kyoto“ hat es mittlerweile bei der Mehrheit der Bevölkerung geschafft (52 %), von Emissionshandel und nachhaltiger Entwicklung hat inzwischen auch mehr als jeder Dritte schon einmal gehört. Der Kenntnisstand ist bei allen Begriffen nach wie vor stark vom Bildungshintergrund abhängig. Richtig klar, worum es sich bei den Bezeichnungen handelt, ist es allerdings selbst denen nicht immer, die davon gehört haben.
Ganz anders sieht es beim Stichwort „Klimawandel“ aus. Unter allen abgefragten Begriffen ist dieser mit 89 % der bekannteste. Und quer durch alle Bevölkerungsschichten können die Bundesdeutschen mit dem Begriff auch inhaltlich konkret etwas anfangen. So verbinden 66 % damit das Stichwort Erderwärmung. Für die überwältigende Mehrheit der Bundesbürger (85 %) ist der Klimawandel unstrittige Realität. In der Frage, ob mit einer aktiven Umweltschutzpolitik der Klimawandel noch zu stoppen oder zumindest abzumildern ist oder ob es bereits zu spät ist, sind die Bundesbürger in zwei fast gleich große Lager gespalten: 44 % haben bereits resigniert, 47 % finden sich nicht damit ab und wollen aktiv gegen den Klimawandel angehen.
Lutz v. Meyerinck: „Es gilt nach wie vor: Die Instrumente des Klimaschutzes müssen in der Öffentlichkeit noch besser bekannt gemacht werden. Die BP leistet hierzu auf verschiedenen Ebenen ihren gesellschaftlichen Beitrag – im Rahmen der gemeinschaftlichen Aufgabe von Staat, Wirtschaft, Medien und Schulen. Wir behalten den zeitlichen Rhythmus der Befragung bei und wollen diese Studie auch in Zukunft wiederholen. Wir bleiben dabei optimistisch: Steter Tropfen höhlt den Stein!“
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