Brüssel - Eine stärkere Reduzierung der Treibhausgase könnte dem WWF zufolge europaweit jährlich krankheitsbedingte Kosten in Höhe von bis zu 25 Milliarden Euro einsparen helfen.
Das ist das Ergebnis einer Studie, die Gesundheits- und Naturschutzorganisationen, darunter der WWF (World Wide Fund for Nature) am Donnerstag in Brüssel vorstellten. Vor allem sauberere Luft würde sich positiv auf die Gesundheit der EU-Bürger auswirken, hieß es. So könnten sich die Fälle chronischer Bronchitis verringern. Außerdem könnten zwei Millionen Krankheitstage bei den Beschäftigten vermieden werden.
Voraussetzung für die Kosteneinsparungen sei, dass die Europäische Union ihr Klimaziel, den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren, auf 30 Prozent erhöhe.
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