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10 Jahre UmweltBank: 1,3 Mio. t CO2 eingespart (03.05.2007)

Durch Förderung von ökologischen Projekten konnte die Umweltbank in 2006 1.305.013 Tonnen CO2 einsparen.


UmweltbankDie grüne Direktbank aus Nürnberg blickt auf ein erfolgreiches zehntes Geschäftsjahr zurück. Die testierten Zahlen 2006 belegen den gesunden Wachstumstrend. So stieg die Bilanzsumme um 18,3 Prozent auf 810,3 Mio. Euro (Vj. 684,7 Mio. Euro). Das Geschäftsvolumen erhöhte sich um 15,4 Prozent auf 909,0 Mio. Euro (Vj. 787,6 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern (ebt) konnte um 16,5 Prozent von 7,4 auf 8,6 Mio. Euro gesteigert werden. Aufgrund des Tauschs der stillen Beteiligungen in Aktien stieg der Jahresüberschuss um 57,2 Prozent auf 4,3 Mio. Euro (Vj. 2,7 Mio. Euro). Der Vorstand schlägt eine Dividende in Höhe von 69 Cent pro Aktie vor, nach 50 Cent im Vorjahr.

Die hohe Kreditnachfrage, vor allem im Bereich der Solarprojekte und ökologischen Baufinanzierungen, ließ das Kreditzusagevolumen um 23,3 Prozent auf 685,9 Mio. Euro (Vj. 556,3 Mio. Euro) anwachsen. Ausbezahlt waren zum Jahresende davon 603,9 Mio. Euro (Vj. 469,0 Mio. Euro). Photovoltaikanlagen haben nicht nur stückzahlenmäßig, sondern auch auf das Volumen bezogen, mit 33 Prozent inzwischen den größten Anteil, gefolgt vom ökologischen Bauen mit 31 Prozent des gesamten Kreditvolumens. Der Anteil von Wind- und Wasserkraft lag in 2006 bei 20 Prozent. Die restlichen 16 Prozent verteilten sich auf Biomasse und Biogas sowie die ökologische Landwirtschaft und weitere Umweltprojekte. Im vergangenen Jahr wurden 1.859 Vorhaben neu gefördert, so dass sich die Gesamtzahl auf 6.695 Projekte belief.

Alle diese von der UmweltBank finanzierten Projekte zusammen haben in 2006 eine CO2-Ersparnis von 1.305.013 Tonnen  bewirkt. Das entspricht etwa den jährlichen CO2-Pro-Kopf-Emissionen durch den privaten Stromverbrauch von rund 1,23 Mio. Bundesbürgern. "Diese CO2-Einsparung ist aktiver Klimaschutz, den unsere Kunden durch ihre Projekte voranbringen", so der Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp.

Dem Kreditvolumen standen zum Jahresende 2006 Spareinlagen in Höhe von 515,8 Mio. Euro (Vj. 453,2 Mio. Euro) gegenüber, ein Zuwachs von 62,6 Mio. Euro. Der Umsatz vermittelter Finanzprodukte betrug zusätzlich 60,6 Mio. Euro. Mit einem Anteil von 30 Prozent und einem Gesamtvolumen von 18,1 Mio. Euro waren drei ökologische Projekt-Genußscheine und das vierte UmweltBank-Genußrecht beteiligt. Fast gleichauf lag das Interesse an den im UmweltBank-AktienIndex (UBAI) vertretenen Umweltaktien mit einem Anteil von 28 Prozent. Auf die UmweltBank-Aktie entfielen davon wiederum 75 Prozent.

Durch die dynamische Geschäftsentwicklung lag der Nettokundenzuwachs in 2006 erstmals über der Zahl von 7.000. Das waren 2.000 mehr als jeweils in den Jahren zuvor. Die UmweltBank betreute zum Jahresende insgesamt 52.564 Kunden.

Ende 2006 gab es in der grünen Förderbank 135 Teil- und Vollzeitarbeitsplätze. Flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. In der UmweltBank ist Gleichberechtigung gelebte Realität. Der Frauenanteil in der Bank liegt bei 43 Prozent. Das Durchschnittsalter der fest angestellten Mitarbeiter liegt bei 35,2 Jahren.

"Die UmweltBank trägt Verantwortung für die Umwelt und leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft. Deshalb wollen wir das kontrollierte Unternehmenswachstum fortsetzen. Dazu ist der weitere personelle Aufbau der Bank in 2007 unser Schwerpunkt", kommentiert der Vorsitzende Horst P. Popp.


Quelle: UmweltBank AG


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