Zu den Angriffen des Bundesumweltministers auf die Energieversorgungssicherheitspläne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erklärt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze:
"Der Bundesumweltminister Siegmar Gabriel sollte aufhören, auf alle einzudreschen, die sich um die Zukunft der wirtschaftlichen Stromversorgung und die Versorgungssicherheit Gedanken machen. Es ist für ein Industrieland mit 82 Mio. Menschen überlebenswichtig, nicht sehenden Auges auf den Abgrund eines Stromversorgungsnotstandes zu marschieren. Ich nehme die Warnung vor einer Stromversorgungslücke sehr ernst. Wer den Koalitionsvertrag in diesem Zusammenhang als Denkverbot versteht, irrt! Die Steigerung der Energieeffizienz, der Ausbau der erneuerbaren Energien und die weitere Nutzung der Kernenergie vertragen sich gut miteinander. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und der 'Menscheitsfrage Klimaschutz' ist eine längere Nutzung der Kernenergie als Brückentechnologie sinnvoll und notwendig. Darüber brauchen wir dringend eine ideologiefreie und rationale Diskussion. Selbstverständlich bleibt der Bundesumweltminister herzlich eingeladen, sich daran konstruktiv zu beteiligen."
Quelle: BMWI
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